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5 Inbound Marketing Trends, die 2017 rocken werden

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19.500 Besucher waren auf der Inbound 2016 in Boston von 8.11. bis 12.11. Schon heute können Sie Tickets für die Inbound 2017 kaufen. Interessant, dass ein Großteil der Inbound Besucher keine HubSpot Kunden sind. Das zeigt, dass Inbound Marketing zu einer Vendor unabhängigen Bewegung geworden ist.

Inbound Marketing im DACH Raum gewinnt an Momentum. Es gibt jetzt doch mehr als 10 Partneragenturen auf dem Directory von HubSpot in der DACH Region. HubSpot selbst hat angekündigt 2017 in Berlin ein Büro zu eröffnen. Auf nach Berlin!

In diesem Beitrag checke ich einige Inbound Marketing Trends, die 2017 eine wichtige Rolle spielen werden. Dazu habe ich auch befreundete Agenturen in der DACH Region befragt.

1. Artificial Intelligence ist da

Während wir im DACH Raum noch Mühe haben Inbound und einfache Marketing Automation zu erklären, geht wo anders so richtig die Post ab.

Was wäre wenn Sie voraussagen könnten, welcher Content bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommt? Oder wenn Sie bei einem Pitch Ihre kreativen Entscheidungen mit Daten belegen könnten, bevor noch diese Entscheidungen getroffen worden sind?

Genau damit beschäftigt sich das Unternehmen Cortex (@meetcortex). Artifical Intelligence, Machine Learning und Natural Language Generation (NLP) und Processing Technologien werden kreative Content-Prozesse völlig datengesteuert machen. Cortex ist nur eines von vielen Unternehmen, die sich ernsthaft mit AI beschäftigen.

Auch HubSpot baut immer mehr AI in die Plattform ein. Zum Beispiel hilft das Strategie-Tool Content zu erkennen der ein gutes Ergebnis erzielt. Dharmesh Shah, der CIO von HubSpot spielt laufend mit seinem Baby GrowthBot. Auch auf dem Gebiet der Bots erwarte ich von HubSpot in 2017 einen Durchbruch.

Paul Roetzer, Eigentümer und Chef der Agentur PR2020 hat das Artificial Intelligence Institute gegründet und so die Poleposition bei AI in der Branche eingenommen.

Meine Einschätzung: AI wird eine Schlüsseltechnologie im Inbound Marketing. Wir werden in 2017 viel über AI hören und auch einsetzen und wir werden viele völlig neue Anbieter kennenlernen.

Tipp: Folgen Sie Paul auf seinem Blog und auf Twitter. Ich kenne derzeit keine bessere Quelle zu diesem Thema.

2. Inbound ist jetzt auch Outbound

Lange haben sich die Inbound Leute gewehrt: „Echtes Inbound ist wenn die Menschen zu dir kommen“. Noch immer ist es effizienter wenn wir keine Werbung für Inbound Marketing brauchen. Die Realität hat uns aber gezeigt, wer beim Inbound Marketing zügig voran kommen möchte, der muss auch Werbung einsetzen.

Als HubSpot vor einen Jahr das integrierte Google Ads Tool auf der HubSpot Plattform vorstellte hat sich Dharmesh Shah noch entschuldigt indem er sagte, wir bewerben ja nur den Content.

In diesem Jahr hat HubSpot die Integration des Facebook Ad Tools präsentiert. Brian Halligan, der CEO von HubSpot hat bei seiner Keynote klar und deutlich gesagt: Jedes Inbound Marketing Projekt braucht auch Werbung.

Bei Google geht das Werbewachstum zurück. Es steigt noch immer, aber nicht so wie in den letzten Jahren. In den vergangenen Monaten konnten wir zusehen, wie Google die Google Ads immer mehr puscht und es immer schwieriger macht mit reinem organischen Traffic erfolgreich zu sein. Die Einschränkungen beim Google Ad Planner Keywordtool sind ein gutes Beispiel.

Mein Kollege Steven Löpfe von der Schweizer Inbound Marketing Agentur Storylead dazu:

SEO ist wichtig. Klar. Doch bezahlte Online-Werbung ist am Kommen. Und wie: Google, Facebook oder LinkedIn sichern ihre Revenue-Streams ab. Das macht Sinn. Für uns „Passagiere“ gilt somit: Wer bezahlt, bekommt den Fensterplatz! Wer glaubt, mit einer SEO-Strategie gegen ein Heer von Algorithmus-Ingenieuren anzukommen, der kämpft wie Don Quijote gegen Windmühlen. Für uns als Marketer heißt dies deshalb: Um mehr Traffic und Leads zu generieren, sollten Sie a) die Paid-Kanäle nutzen, die dem Medien-Nutzungsverhalten Ihrer Buyer Persona am besten entsprechen: AdWords, Facebook, LinkedIn Sponsored Updates. Und b) – machen Sie Ihren Sales-Funnel, Ihren Trichter ganz oben mit Non-Paid-Aktivitäten noch viel „breiter“.

Meine Einschätzung: 2017 werden die meisten Inbound Marketing Projekte bereits von Beginn an ein Budget für Outbound beinhalten und nicht erst Online Werbung überlegen, wenn das Ergebnis der Leadgenerierung unerreichbar bleibt.

Tipp: Machen Sie sich so schnell wie möglich mit dem Google Ads und dem Facebook Ads Tool von HubSpot vertraut oder lernen Sie auf konventionelle Art diese Art von Werbung für die Leadgenerierung umzusetzen.

3. Growth Driven Design

Aus der Praxis weiß ich wie selbst bei großen etablierte Unternehmen das laufende Update der Website ein ständiger Krampf ist. Was dabei oft herauskommt ist aus der Sicht von Inbound Marketing eine Katastrophe.

Auch hier hat HubSpot die pain points der Branche richtig erkannt und mit dem Growth Driven Design Konzept einen Maßstab gesetzt.

Um was geht es? Bei vielen Websiteprojekten werden die Pläne viel zu detailliert ausgearbeitet, ohne dass valide Daten vorliegen, die diese Pläne untermauern. Das führt erstens dazu, dass ein Relaunch sehr lange dauert. Oft brauchen Relaunches ein halbes Jahr und länger. Und zweitens wurde dann so viel in bestimmte Funktionen investiert, dass selbst wenn die Daten die Investition in Frage stellen, niemand den Mut hat Neues sofort wieder zu verwerfen.

Deim Growth Driven Konzept gibt es zunächst eine gründliche Strategieentwicklung mit Buyer Personas und Customer Journey. Danach wird aber so rasch wie möglich eine sogenannte Launch Pad Website mit nur den notwendigsten Funktionen und Contents gelauncht. Das dauer oft nur 1 Monat. Danach beginnt der laufende Optimierungsprozess untermauert von den Userdaten die jetzt zur Verfügung stehen. So wird die Website laufend erneuert.

Carsten Lange von der deutschen Inbound Marketing Agentur Lange und Pflanz dazu:

Der Markt versteht, dass Inbound-Marketing die digitale Transformation des klassischen Marketings ist, analog wie Inbound Vertrieb die klassischen Vertriebsmodelle transformiert. Mit Growth Driven Design kommt sogar noch eine dritte Komponente für die Transformation der klassischen Website-Programmierung und -Pflege hinzu.

Meine Einschätzung: Inbound Marketing Agenturen werden die besseren Websites designen aber auch laufend „relaunchen“. Kunden haben die Nase voll von teuren großen Relaunches, die sehr viel kosten und meist auch nicht funktionieren.

Tipp: Für Agenturen gibt einen kostenlosen Growth driven Design Kurs. Ich rate allen, die in 2017 Websites anbieten diesen Kurs zu besuchen und auch das Zertifikat zu machen.

4. Content Marketing und Inbound Marketing gehören zusammen

Was ist nur aus Content Marketing geworden? Diese Frage müssten sich Joe Pulizzi und Robert Rose die beiden Content Marketing Propheten in den USA wohl stellen wenn Sie den deutschsprachigen Markt sehen.

Content Marketing ist zu einer Spielweise für Verlagshäuser geworden, die jetzt auf Teufel komm raus, wo es passt, aber auch wo es nicht passt, Content andienen. Aber nur Content. Keine wirkliche Content Strategie und schon gar keine Conversion Rates auch kein adressierbares Publikum und schon gar keine Leads. Content allein bewirkt nichts.

Unternehmen wollen aber konkrete Ergebnisse durch Online Marketing. Das zeigt sehr klar die State of Inbound Umfrage: 74% der Befragten wollen mit Inbound Marketing Conversions erreichen.

Im Inbound Marketing brauchen wir eine exzellente Content Strategie und Content mit sehr guter Qualität. Mit anderen Worten wir brauchen gutes Content Marketing und wir müssen es mit Inbound Marketing verheiraten.

Achim Karpf von der deutschen Inbound Marketingagentur NetPress:

„Inbound Marketing wird oft in Verbindung mit Content Marketing dargestellt. Dabei verstehen vielfach weder die Agenturen noch Unternehmen in Deutschland, wie man diese beiden Methoden richtig anwendet und welche Vorteile sich daraus für Unternehmen ergeben. So ist Content alleine noch nicht ausreichend und wird erst in Verbindung mit Inbound Marketing zum erfolgreichen Doppel mit Sieg-Garantie.

Meine Einschätzung: 2017 wird noch klarer werden, dass Content Marketing allein nicht reicht, um messbare Ergebnisse einzufahren. Das wird dazu führen dass Inbound Marketing immer mehr in den Fokus rückt.

Tipp: Bei HubSpot gibt es einen kostenlosen Inbound Marketing Kurs plus Zertifzierung, der allen offen steht. Also nicht nur Agenturen. Ich rate allen die sich 2017 mit Inbound beschäftigen diesen Kurs zu besuchen.

5. Wir brauchen Inbound Experten

Wenn Inbound in der DACH Region ähnlich abhebt wie in den USA und einigen anderen Ländern (Spanien), dann brauchen wir Mitarbeiter die Inbound können.

Das Problem ist, dass wir keine Ausbildung für Inbound Experten haben. Die Ausbildung „Content Strategie“ am Joanneum in Graz bietet noch am meisten für Inbound Marketing Experten.

Ich weiß von einigen Agenturleitern in der DACH Region, dass Sie 2017 Mitarbeiter suchen. HubSpot wird 2017 ein Büro in Berlin eröffnen und auch Mitarbeiter suchen.

Insgesamt ist das ja ein gutes Problem. Trotzdem wird es eine Challenge.

Peter Fürmetz von der deutschen Inbound Marketing Agentur Hope 7:

Bei unseren Bestandskunden fällt uns auf, dass das Upselling teilweise immer leichter wird, weil sie das Prinzip Inbound Marketing nicht nur verstanden haben sondern auch leben wollen – das heißt für uns: Neue Aufgaben, neue Aufträge. Tendenziell werden die Retainer zwar kleiner, dafür verkaufen wir immer mehr Leistungspakete on top.

Die Auftragslage hat natürlich auch Auswirkungen auf unsere personellen Ressourcen: Im Bereich Content haben wir bereits viel outgesourct und arbeiten mit einem Pool an zuverlässigen Freelancern und freien Textern zusammen. Wir können uns aber gut vorstellen, unser Team im nächsten Jahr auch um den ein oder anderen Festangestellten (vor allem im technischen Support) zu erweitern.

Meine Einschätzung: Ich kann mir vorstellen, dass es 2017 in der DACH Region um einige hundert Stellen gehen wird. Nicht alle werden neu besetzt. Viele werden umlernen.

Tipp: Wir werden unsere Mitarbeiter selbst ausbilden müssen. Eine große Unterstützung dazu ist sicher die HubSpot Akademie. Wir würden niemand nehmen, der sich weigert diese Ausbildung zu machen.

Conclusio Inbound Marketing Trends 2017

5 Trends – da muss es doch mehr geben. Sicher gibt es mehr. Viele Trends wie zum Beispiel dass sich SEO ändert oder dass Video an Bedeutung gewinnt, ist wirklich aber nichts neues für 2017. Was offen bleibt ist die Frage wie sich Inbound Marketing insgesamt entwickelt. Wie viele neue Agenturen? Wie viele neue Unternehmen? Dazu Peter Fürmetz: Insgesamt sind wir uns sicher: 2017 wird groß!

 

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